Zucchinibrot

Dieses Brot ist nicht nur wohlschmeckend und bekömmlich, sondern auch glutenfrei.

Zubereitung

Kürbiskerne, Kümmel und Kreuzkümmel (gemahlen auch sehr schmackhaft) in der Pfanne auf kleiner Flamme rösten. Kartoffeln schälen und kleinschneiden. Zucchini waschen, längs halbieren, Kerne entfernen und ebenfalls kleinschneiden. Kartoffeln und Zucchini mit einem Küchengerät zerkleinern. Die Hälfte der Kürbiskerne und alle anderen Zutaten hinzufügen und mit einem Mixer mit Knethaken zu einer homogenen Masse kneten. Den Teig abschmecken, eventuell nachwürzen und anschließend in zwei eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Brotbackformen aufteilen. Die Teiglinge mit den restlichen Kürbiskernen bestreuen und etwa 45 Minuten bei 140 Grad im vorgeheizten Ofen backen. Die Brote abkühlen lassen, aus den Formen nehmen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Lauwarm schmecken diese Brote auch sehr gut, allerdings sind sie dann weniger fest.  Schmeckt herrlich als Suppenbeilage, zu einem Salat oder zu Gemüse, das bissfest angebraten wurde. 

Zutaten

Für 2 glutenfreie Brote

  • 200 Gramm Kürbiskerne
  • 1,5 - 2 Esslöffel Kümmelsamen (oder gemahlener Kümmel)
  • 1,5 - 2 Esslöffel Kreuzkümmelsamen (oder gemahlener Kreuzkümmel)
  • 200 Gramm Kartoffeln
  • 500 - 550 Gramm Zucchini
  • 250 Gramm Hafergrütze (glutenfrei)
  • 150 Gramm Buchweizenmehl
  • 150 Gramm Hafermehl (glutenfrei)
  • 12 Gramm Salz (und eventuell 1 Esslöffel Salicornia Jod Pulver)
  • 2 Esslöffel Kürbiskernöl 
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 10 Gramm Agar-Agar oder Johannisbrotkernmehl
  • eventuell 2 zerdrückte Knoblauchzehen

Gesundheitstipps

Tipps à la Rineke: 

Kümmel ist ein Kraut, das außerordentlich geeignet ist, um nervöse Magen- und Darmbeschwerden zu lindern. Kümmel wird schon seit Jahrhunderten wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaften verwendet. Außerdem reduziert er Verdauungsstörungen und Blähungen. Bei Lebensmitteln, die von Natur aus wenig Geschmack haben (wie z.B. Zucchini), verleiht Kümmel dem Gericht einen intensiven Geschmack. Kreuzkümmel weist fast die gleichen Eigenschaften wie Kümmel auf, jedoch weniger ausgeprägt. Das Gleiche gilt für Fenchel und Anis. Deshalb können Sie, wenn Sie den Geschmack dieser Gewürze mögen, diese statt Kreuzkümmel verwenden.

Die Kombination aus Hafer und Buchweizen ist gut für Menschen mit nervösem Darm oder mit dem Leaky-Gut-Syndrom. Dieses Brot ist leicht zuzubereiten, vollwertig, schmackhaft und preisgünstig. Für Menschen, die über Jahre hinweg glutenfrei essen müssen, höchstwahrscheinlich eine willkommene Abwechslung.

Dieses Brot können Sie auch mal mit Schnittlauch, Petersilie, Kerbel und Estragon statt mit Kümmel und Kreuzkümmel würzen. Sie können statt Zucchini auch Kürbis oder geriebene Möhren verwenden. Folgen Sie Ihrem persönlichen Geschmackssinn!