Nackthafer mit Süßkartoffelsauce

Zubereitung

Hafer laut Verpackungsangabe kochen (eventuell die doppelte Menge kochen und den Rest einfrieren oder aus dem Rest Haferwaffeln zubereiten). Für die Sauce die Süßkartoffeln schälen und mit den anderen Zutaten, außer dem Olivenöl, gar kochen und pürieren. Anschließend das Olivenöl hinzufügen. Die Nüsse und Kerne in einer trockenen Pfanne bei niedriger Temperatur rösten. Das Gemüse in Stücke schneiden und in einer Pfanne langsam bissfest garen. Das Gemüse mit Kurkuma, Tamari und ein klein wenig Honig abschmecken.

Zutaten

  • 500 Gramm gekochter Nackthafer

Sauce

  • 600 - 650 Gramm Süßkartoffel
  • 500 ml Wasser
  • 1 Gemüsebrühwürfel in Bio-Qualität
  • 2 Knoblauchzehen
  • ca. 25 Gramm frischer Ingwer (oder etwas gemahlener Ingwer)
  • Schuss Olivenöl (oder ein wenig Fair Trade biologisches rotes Palmöl) 
  • eventuell die geriebene Schale einer Bio-Zitrone oder -Orange

Gemüse

  • ca. 200 Gramm Gemüse der Saison pro Person (verwenden Sie auf jeden Fall Zwiebeln)
  • Olivenöl oder Ghee
  • Kurkuma, Tamari und Honig zum Abschmecken

Garnierung

  • eine Handvoll geröstete Sonnenblumenkerne und Cashewkerne
  • eine Handvoll Sprossen (sehr fein mit Sonnenblumensprossen!)

Gesundheitstipps

Nackthafer und Süßkartoffelsauce: eine Kombination, die ich nicht zufällig wählte und die im Geschmack positiv überraschte. Ich hatte nicht gedacht, dass die Sauce so sahnig werden würde und der Ingwer hat meiner Meinung nach den Geschmack nochmal schön abgerundet. Insgesamt eine wunderbare Zusammenstellung für den gesunden Darm. Der Nackthafer enthält Beta-Glukane, die Süßkartoffel viele Ballaststoffe und Beta-Carotin und der Ingwer trägt zur gesunden Darmdurchblutung und besseren Nährstoffaufnahme bei. Der Knoblauch und die Zwiebeln fungieren als natürliches Antibiotika um unerwünschte Gäste aus dem Darm fern zu halten. Ich kann ein neues einfaches Rezept zu meiner Favoritenliste hinzufügen.

Menschen, die mich bereits länger kennen, wissen, dass ich sehr gerne Hafer esse. Nicht nur weil er im Vergleich zu den modernen Getreidesorten viele positiven Eigenschaften hat, sondern weil er auch sehr lecker schmeckt. Vor allem Nackthafer. Ich nutze ihn als Ersatz für Reis und Nudeln oder verwende ihn in einem herrlichen Mahlzeitsalat. Er schmeckt weich und doch gleichzeitig voll. Das liegt wohl daran, dass Nackthafer mehr Fettsäuren enthält als normaler Hafer. Die Sorte heißt Nackthafer, da sie im Gegensatz zu anderen Getreidesorten nicht geschält werden muss: wenn der Nackthafer reif ist, fallen die Spelzen vom Korn herunter. Deshalb enthält er auch mehr Vitalstoffe als andere Getreidesorten.