Haferwaffeln

Die Alternative zu Reiswaffeln

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander vermengen. Ein Backblech mit Ghee, Butter oder Olivenöl einfetten. Anschließend mit Hilfe einer Ausstechform (Durchmesser etwa 7 Zentimeter) 10 bis 12 flache Waffeln aus dem Teig formen. Die Waffeln eine halbe Stunde im vorgeheizten Ofen auf 140° backen. Auf einem Backgitter abkühlen lassen. Schmackhaft als Frühstück, Snack oder Beilage zum Abendbrot. Als Belag kommen Gemüseaufstrich, Chutney oder auch nur Butter oder Ghee in Betracht. Letzteres vor allem wenn die Waffeln als Beilage zu Salat oder zu Suppe serviert werden.

Dieses Rezept kann mit Kräutern, Knoblauch oder Gewürzen endlos variiert werden. Mein Favorit? Zum Teig 1 Esslöffel mediterrane Kräuter, 75 Gramm Pecorino und 2 Esslöffel kleingeschnittene getrocknete Soft-Tomaten zufügen. In diesem Fall bitte weniger Salz verwenden. Mit einem Stückchen Avocado belegt schmeckt diese Variante hervorragend.

Zutaten

  • 300 Gramm gekochte (am besten abgekühlte) Nackthaferkörner oder Haferkörner
  • 4 Gramm keltisches Meersalz
  • 2 Bio-Eier
  • 50 Gramm Quinoaflocken (Haferflocken oder geröstete Quinoa)
  • 35 Gramm Buchweizenmehl

Gesundheitstipps

Tipp à la Rineke: In Bezug auf Biss und Geschmack ähneln diese Waffeln nicht den Reiswaffeln. Doch habe ich mir dieses Rezept als Alternative für Reiswaffeln überlegt, vor allem für Menschen mit einer Glutenintoleranz *.

Reiswaffeln werden gern gegessen, da sie glutenfrei sind, wenig Kalorien enthalten und einfach mitzunehmen sind. Vollkornreiswaffeln enthalten tatsächlich mehr Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) als der durchschnittlich gekaufte glutenfreie Cracker (oder das Brot bzw. der Keks). Leider verursachen sie auch stark schwankende Blutzuckerspiegelwerte (vor allem wenn sie pur oder sehr häufig gegessen werden).

In meiner Praxis sehe ich etliche Personen, die sich glutenfrei ernähren, aber durch Schwankungen im Blutzuckerspiegel nicht über ein gleichbleibendes Energieniveau verfügen. Diese glutenfreien, eiweißreichen Waffeln habe ich mir speziell für diese Menschen ausgedacht. Sie sind einfach zuzubereiten, schmackhaft, nahrhaft, können zu jeder Tageszeit gegessen werden und enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente.

*Achtung: Die meisten Menschen, die sich glutenfrei ernähren, haben eine Glutenintoleranz. Ungefähr 1 Prozent leidet unter einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit müssen beim Produktkauf darauf achten, dass die Aufschrift „glutenfrei“ auf Hafer- und Quinoaverpackungen steht. Für Menschen mit einer Glutenintoleranz ist dies nicht notwendig.