Avocado-Mango-Salat

Party für das Gehirn dank Omega-3 und Omega-9!

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen, würfeln und in einer trockenen Pfanne glasig dünsten. Anschließend Butter oder Kokosöl zufügen und eventuell die zerdrückte Knoblauchzehe zugeben (oder für das Dressing aufbewahren). Dann die Paprika waschen, in kleine Stücke schneiden und zu den Zwiebeln fügen. Das Ganze mit dem Deckel auf der Pfanne einige Minuten sanft schmoren lassen und die Pfanne vom Herd nehmen. Für das Dressing die Zitrone gut waschen und die Hälfte der Zitronenschale reiben. Die Zitrone danach aufschneiden und auspressen und den geschälten Ingwer reiben. In einer Schüssel das Öl mit Essig und Zitronensaft verrühren. Die geriebene Zitronenschale, den geriebenen Ingwer und den Chilipfeffer unterrühren. Falls Sie die zerdrückte Knoblauchzehe nicht in die Pfanne gegeben haben, können Sie sie jetzt zugeben. Das Dressing abschmecken und eventuell mit Kokosblütenzucker, Stevia oder Reissirup süßen und mit Pfeffer und Salz würzen. Mango und Avocado schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Würfel in eine Salatschüssel geben und die Zwiebel und Paprika vorsichtig unterheben. Das Dressing darüber gießen. Eventuell ein Bett aus Feldsalat auf jedem Teller anrichten. Den Avocado-Mango-Salat darauf verteilen und mit Pistazien und Alfalfa oder Gartenkresse garnieren. Guten Appetit!

Zutaten

Salatzutaten

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Spitzpaprika
  • 1 Mango 
  • 1 Avocado

Dressing

  • ca. 1,5 cm frischer Ingwer, gerieben
  • geriebene Zitronenschale einer halben Bio-Zitrone
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 1 Messerspitze gemahlener Chilipfeffer
  • 25 ml Olivenöl, Rapsöl oder Hanföl
  • 2 Esslöffel Apfel- oder Balsamicoessig
  • evtl. ein paar Tropfen Stevia, 1 Teelöffel Kokosblütenzucker oder ein Schuss Reissirup
  • evtl. 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle

Garnierung

  • evtl. Feldsalat
  • 2 Esslöffel ungesalzene Pistazien pro Portion
  • evtl. Alfalfa oder Gartenkresse

Gesundheitstipps

Eine Vielzahl Wissenschaftler bezeichnen Avocado als das kompletteste/perfekte Lebensmittel für uns Menschen. Die Liste der darin enthaltenen positiven Stoffe ist auch enorm: viele lösliche Ballaststoffe, viele Aminosäuren, darunter der Vorläufer des Glückshormons Dopamin, Omega-9 und sogar Omega-3-Fettsäuren, die Vitamine A, C, D, E, K, viel Vitamin B, Lutein, Carotinoide, Glutathion und Kalium (sogar mehr Kalium als in einer Banane), Magnesium, etwas Eisen, Kupfer und Zink. Dr. Daniel Amen (Buchautor: „Das glückliche Gehirn“) hält Avocado für eines der besten Lebensmittel um degenerativen Nervenkrankheiten wie Alzheimer vorzubeugen. Avocado hat auch eine niedrige Pestizidbelastung. 

Gibt es also überhaupt keine Minuspunkte? Doch. Viele unserer Haustiere vertragen Avocado wegen des Stoffs Persin nicht. Beim Menschen scheint dieser Stoff als Antioxidans zu wirken. Aber wenn man zu viel davon aufnimmt, scheint es sich, wie bei allen antinutritiven Substanzen gegen uns zu wenden. Auch der relativ hohe Kupfergehalt in Avocado (genauso wie in Tee, Kaffee und dunkler Schokolade) muss sich nicht bei jedermann günstig auswirken. Menschen mit Mangel an Zink, Mangan oder Eisen haben häufig relativ gesehen zu viel Kupfer. Dies kann unter anderem zu Entzündungen, hormonellen Beschwerden und Blutarmut führen. Eine Haaranalyse ist eine hervorragende Methode um dies herauszufinden.