Ei

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Wussten Sie eigentlich, dass der Verzehr von einem Ei gesund ist? Hiernach folgen zwölf Gründe, die dafür sprechen regelmäßig ein (Bio-)Ei zu essen:

  1. Nach Molke ist das Ei die vollwertigste Eiweißquelle. Ein Ei enthält alle Aminosäuren, die wir täglich brauchen. Ein Synonym für Eiweiß ist das Wort Protein, abgeleitet vom griechischen Wort „Protos“ für „Erster“ oder „Vorrangiger“. Das ist genau was Eiweiß für den Körper bedeutet: Es ist das Wichtigste. Es ist der Baustein. Eiweiße kann man mit Backsteinen vergleichen. Ohne Backsteine kein Haus. Eiweiße sind Baustoffe für viele Organe und Körpervorgänge: Aufbau und Versorgung der Muskeln, des Bindegewebes, des Immunsystems, des Hormonsystems. Eiweiß funktioniert als Brennstoff, als Transportmittel um Enzyme herzustellen, usw. Vor allem ältere oder kranke Menschen, Personen mit Unter- oder Übergewicht, Vegetarier, Sportler und Menschen, die mental und/oder physisch viel von sich selbst verlangen, sollten darauf achten ausreichend Eiweiß zu sich zu nehmen. Leider bestehen viele Snacks aus leeren Kalorien wie Weizenmehl, raffiniertem Zucker und gesättigten Fettsäuren oder Transfettsäuren. Schade, denn diese Snacks verbrauchen Verdauungsenergie und Insulin und rauben dem Körper Vitamine und Mineralstoffe, ohne dem Körper etwas Gutes zu geben. Jeder Biss sollte „Kraftfutter“ für den Körper sein: Nahrung, die Energie liefert, statt zu verbrauchen!
  2. Ein Ei enthält Vitamin A, Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Zink und Selen. Häufig Mangelstoffe in der westlichen Welt.
  3. In Eiern von freilaufenden Hühnern gibt es teilweise Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind sehr wichtig für die allgemeine Gesundheit -  in unserer Esskultur jedoch unterrepräsentiert.
  4. Eigelb hat das sehr starke Antioxidans Lutein für die Augen. Je gelber das Eigelb, desto mehr Lutein enthält es und desto besser sind die Augen vor Degeneration geschützt. Eidotter von Hühnern, die genügend Auslauf im Grünen bekommen und deshalb variierter essen, enthält viel mehr gelbe Farbstoffe im Vergleich zu Eidotter von Hühnern aus Legebatterien. Im Supermarkt gibt es allerdings Eier von Maishühnern zu kaufen, die einen sehr gelben Eidotter haben. Lediglich der Mais hat die gelbe Farbe verursacht, in diesem Fall hat die gelbe Farbe nichts mit der Menge an Lutein zu tun.
  5. Der Verzehr von einem Ei verbessert die Darmperistaltik, durch das Lecithin, das im Ei enthalten ist. Eine Empfehlung für Menschen mit trägem Darm.
  6. Wenn Sie täglich ein Ei von freilaufenden Hühnern essen, hat dies keine negative Auswirkung auf die Cholesterinwerte. Es hat sogar eine günstige Wirkung auf die Cholesterinwerte, nämlich durch die Menge an Vitamin B12 und den Stoff Betain. Vor allem bei Menschen mit erhöhten Homocysteinwerten. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass ein Ei nicht der Auslöser eines zu hohen Cholesterinwertes ist. Vor allem nicht, wenn man Eier von freilaufenden Hühnern isst. Außerdem stellt die Leber weniger Cholesterin her, wenn es ausreichend in der Nahrung vorhanden ist. Die Leber ist für 40% der Cholesterinherstellung verantwortlich.
  7. Ei enthält Cholin (Vorstufe von Lecithin). Cholin hat eine günstige Wirkung auf die Senkung der Blutfette. Das Blut wird weniger dickflüssig. Lecithin bewirkt, dass das Cholesterin nicht an den Gefäßwänden kleben bleibt. Außerdem ist Lecithin ein unentbehrlicher Stoff für die Reizübertragung im Gehirn. Ein Mangel kann zu Depressionen, Demenz, ADHS, Dyslexie, Alzheimer und Konzentrationsschwierigkeiten führen.
  8. Ein verquirltes Ei in der Suppe macht die Suppe schön sahnig und gibt ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und einen stabilen Blutzuckerspiegel. So wird aus der Suppe eine ideale Hauptmahlzeit. Sie können als Alternative auch ein in Streifen geschnittenes Omelett in die Suppe geben.
  9. Wenn man Ei mit Spargel kombiniert, unterstützt man die Leber bei ihrer entgiftenden Aufgabe.
  10. Die gesündeste Zubereitungsweise ist das Pochieren: Man bringt Wasser zum Kochen, danach gibt man einen Schuss Essig in das leicht köchelnde Wasser, anschließend lässt man das aufgeschlagene Ei sacht in das Wasser gleiten. Nach genau vier Minuten nimmt man das pochierte Ei wieder heraus. (Sie können sich ein Video dieser Zubereitungsweise im Internet bei YouTube anschauen. Geben Sie als Suchbegriff „Ei Pochieren“ ein.)
  11. Wenn man ein Ei mit einer Gabel verquirlt, hemmt dies das Entstehen von oxidiertem Cholesterin.
  12. Bereiten Sie Gerichte mit Ei selber zu. Die industriell gefertigten Supermarktprodukte enthalten oft Eiweißpulver (oxidiertes Cholesterin), ungesunde Fettsäuren oder E-Nummern. Klicken Sie hier und Sie finden ein Rezept für einen gesunden Eiersalat.