Rineke Dijkinga bringt drei Fachgebiete zusammen.

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Ganzheitliche Betrachtung

In ihrer Praxis in den Niederlanden befasst sich Rineke Dijkinga mit orthomolekularer Medizin (vor allem im Bereich heilkräftige Nahrung, Gewürze und  Kräuter), Naturheilkunde und teilweise klassischer Homöopathie. Oben genannte Heilverfahren gehen davon aus, dass der Mensch ein Zusammenspiel aus physischen, sozialen, emotionalen, psychischen und mentalen Faktoren ist. Wenn einer dieser Bereiche aus dem Gleichgewicht gerät, kann dies für die Gesamtgesundheit Folgen haben. Die Harmonie ist gestört, so dass Beschwerden oder Krankheiten entstehen können. Es ist wichtig die Harmonie wieder herzustellen. Die innewohnende Lebenskraft (die Selbstheilungskraft) ist nämlich am stärksten, wenn man im Gleichgewicht ist. Deshalb ist es wichtig nicht nur die spezifischen Beschwerden, sondern die ganze Person zu betrachten. Was war der Auslöser für die Beschwerden? Gibt es (Ernährungs-)Faktoren, die zu einer Fortdauer der Beschwerden führen? Wodurch verschlimmern oder verbessern sich die Beschwerden? Gibt es Stressfaktoren im Alltag? Das Hauptaugenmerk liegt auf den Ernährungsgewohnheiten und dem Lebensstil.

Oft fehlt das Wissen

Täglich kommt Rineke Dijkinga mit Menschen in Berührung, die unbewusst, ungewollt und sicherlich unabsichtlich Nahrung zu sich nehmen, die die Beschwerden andauern lassen, verschlimmern oder sogar verursachen. Woher sollte man es auch wissen? Wo hat man etwas über Ernährung gelernt? Nicht in der Schule und nicht durch Überlieferung. Wenn man ein Auto oder ein Haushaltsgerät kauft, bekommt man wenigstens eine Gebrauchsanleitung dazu. Wenn man einen Wagen kauft, muss man Kraftstoff, Motoröl und Kühlflüssigkeit verwenden, da er sonst nicht fährt. So ist es auch bei den Menschen: Man braucht den richtigen Kraftstoff, um den Weg zur Gesundheit einzuschlagen.

Mangel an richtigen Bau- und Brennstoffen

Leider liefert die moderne Ernährung oft nicht mehr die Bau- und Brennstoffe, die der Körper benötigt. Viele Stoffe, die wir dringend benötigen (wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren), sind kaum noch in den gängigen Lebensmitteln vorhanden. Es ist als ob man mit dem Auto irgendwo hin fahren möchte, das Auto jedoch nicht mit Kraftstoff, sondern mit Wasser betankt. Das Wasser ist in diesem Beispiel zu vergleichen mit den bearbeiteten Lebensmitteln, die wir täglich zu uns nehmen (z.B. Weizen, Zucker und Salz). Diese sind größtenteils von Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen befreit. Andererseits werden den Lebensmitteln viele Stoffe zugefügt, die dermaßen körperfremd sind, dass der Körper sie nicht verarbeiten kann (z.B. Transfettsäuren) oder die Körperprozesse durcheinander gebracht werden (z.B. Fruktose, Süßstoffe, bestimmte E-Nummer wie E621).

Maßarbeit in der täglichen Ernährung

Die gute Nachricht ist: Es ist möglich durch tägliche Ernährung Körper und Geist mit guten Stoffen zu versorgen. Rineke erklärt in ihrer Arbeit, welche Nahrungsmittel man bei welchen Beschwerden verzehren oder nicht zu sich nehmen sollte. So können Sie Ihr eigener Arzt in der Küche werden. Bereiten Sie Ihr Essen selber zu: Mit langsamen Kohlenhydraten, gesunden Eiweißen und gesunden Fetten und so weit es geht ohne E-Nummern, ohne raffinierten Zucker, ohne raffiniertes Salz, ohne raffinierten Weizen und ohne Fertigprodukte. Dann steht der beste Arzt in der Küche und die Ernährung wird zur Medizin!